Bad Schwalbach „Langen Schwalbach”

Vogelschau - Merian
Kupferstich, 1655
27,0 x 36,0 cm (Darstellung)
30,0 x 37,6 cm (Blatt)

120,00 €
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Werk


„Langen Schwalbach"

Historische Ortsansicht. Kupferstich von Merian, 1655. 27,0 x 36,0 cm (Darstellung) / 30,0 x 37,6 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus: Topographia Hassiae et regionum vicinarum . (Frankfurt am Main: 1655)

Innerhalb der Graphik oben betitelt und mit Stadt- und Landeswappen-Vignette versehen. Die bedeutenden Gebäude, Einrichtungen und umliegenden Landmassen der Stadt wurden durch Ziffern gekennzeichnet. Entsprechende Legenden befinden sich oben links und rechts. Eindrucksvolle Vedute von Bad Schwalbach in Hessen mit einem Blick auf die Gebäude und umliegenden Ländereien der Stadt. In die Szenerie wurden zahlreiche Staffage-Figuren integriert. Außerdem wurde die Ansicht durch ein Nebenbild ergänzt.

Das Blatt verfügt über eine geglättete Verlagsbugfalte. Minimale Altersbräunung im Randbereich. Insgesamt in einem sammlungswürdigen Erhaltungszustand.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Zuordnung


Ortsansichten Hessen, Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

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