Zielenzig / Sulecin „Zilenzig”

Gesamtansicht - Brandeburgisches Album
Stahlstich, 1860
13,7 x 20,7 cm (Darstellung)
23,9 x 30,2 cm (Blatt)

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Werk


„Zilenzig"

Historische Ortsansicht. Stahlstich, 1860. Von Georg Michael Kurz, Johann Poppel, nach Julius Gottheil. 13,7 x 20,7 cm (Darstellung) / 23,9 x 30,2 cm (Blatt).

Aus: Brandenburgisches Album. Eine Sammlung in Stahlstich ausgeführter Ansichten der Städte und Architecturen und Denkmäler der Mark Brandenburg. (Hamburg: Bernhard Salomon Berendsohn 1860)

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt. Mit den Künstlerangaben unten links "J. Gottheil del." und rechts "Poppel u. Kurz sc.", sowie der Ziffer "41" mittig versehen. Unterhalb des Titels mit dem Vermerk "Verlag u. Eigenthum v. B. S. Berendsohn in Hamburg" beschriftet. Malerische Gesamansicht von Zielenzig (Sul?cin) mit Blick auf die Pfarrkirche im Ortskern. Staffage-Figuren beleben die Szenerie.

Rückstände früherer Montage an der oberen Kante. Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.

Künstler


Gottheil, Julius - (1810 Leszno / Lissa in Polen - 1868 Hamburg). Deutscher Maler und Grafiker. 1850-64 in Hamburg nachweisbar. Fertigte Vorlagenzeichnungen sowie Stahlstiche und Lithografien, vorwiegend von Hamburg. Lieferte die Vorzeichnungen für das 1855 in Hamburg bei Berendson erschienene "Mecklenburgische Album".

Poppel, Johann - (1807 Hammer bei Nürnberg - 1882 Ammerland am Starnberger See). Eigentlich Johann Gabriel Friedrich Poppel. Deutscher Landschaftsmaler, Vedutenzeichner, Kupfer- und Stahlstecher. Schüler der Nürnberger Kunstschule bei Friedrich Johann M. Geißler. Erlernte den Stahlstich bei Carl Ludwig Frommel in Karlsruhe. Arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe, ab 1834 in Nürnberg und ab 1838 in München. Einer der bedeutendsten Stahlstecher der ersten Generation in Deutschland.

Zuordnung


Woiwodschaft Lebus, Polen

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