Ulm „Stadt Ulm”
Gesamtansicht -Werk
„Stadt Ulm"
Historische Ortsansicht. Lithografie, um 1819. Von Adolph Friedrich Kunike. 25,5 x 34,7 cm (Darstellung) / 38,2 x 55,0 cm (Blatt).
Unterhalb im Stein signiert und betitelt "Kunike lithog. Würtemberg Stadt Ulm". Sehr dekorative Vedute aus dem Zyklus der "Donauansichten", dem Hauptwerk des Künstlers und der Inkunabelzeit des Steindruckes. Schöner kreidiger Druck auf vollrandigem Velinpapier.
Minimale Lagerspuren. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.
Künstler
Kunike, Adolph Friedrich - (1777 Greifswald - 1838 Wien). Auch Adolph Kunike. Österreichischer Maler und Lithograf, Wegbereiter der frühen Lithografie in Wien und Österreich. Ab 1804 Studium an der Wiener Kunstakademie. Weilte 1808-10 als Historienmaler in Rom. Danach in Wien u.a. Zeichenlehrer der Familie Fürst Schwarzenberg. 1816 Bekanntschaft mit Alois Senefelder in München und erste Einführung in die lithografischen Techniken; 1816/17 mit demselben weiterführende Versuche in der Carl Gerold'schen Druckerei in Wien. 1817 ebenda Gründung des "Lithographischen Instituts", bis Ende der 1820er Jahre die bedeutendste Wiener Druckerei auf dem Gebiet der frühen Lithografie. Zu den Hauptwerken zählen "264 Donauansichten nach dem Laufe des Donaustromes ..." (Wien 1819-26), "Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen" (Wien um 1830) und "Mahlerische Darstellung aller vorzüglichen Schlösser und Ruinen der österreichischen Monarchie" (Wien 1833).
Zuordnung
Stadtansichten Ulm, Ortsansichten Baden-Württemberg, Inkunabeln










