Tizian - Tiziano Vecellio „Mort d'Acteon”

Tod des Actaeon - Reproduktionsstich - Galerie du Palais Royal
Kupferstich, um 1800
37,1 x 23,9 cm (Darstellung)
42,2 x 29,9 cm (Blatt)

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Werk


„Mort d'Acteon"

Reproduktionsstich. Kupferstich, um 1800. Von Couche nach Tizian. 37,1 x 23,9 cm (Darstellung) / 42,2 x 29,9 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung in der Platte die Künstlerangaben, links der Maler, mittig Vorzeichner, rechts der Reproduktionsstecher: "Peint par Titien Vecelli / Dessine par Borel / Gravé par J. Couche.". Darunter in französischer Sprache Titel, Tafelnummer der Sammlung, Originalmaße sowie eine kurze Bildbeschreibung. Darstellung einer Szene der griechischen Mythologie: Zur Strafe, dass der Jäger Actaeon die Göttin der Jagd Diana und ihre Nymphen beim Bade belauscht hat, verwandelt sie ihn in einen Hirsch. Das Bild zeigt Diana, die Jagd auf Actaeon in Hirschgestalt macht. Dieser wird von seinen eigenen Jagdhunden, die ihn nicht erkennen, angefallen. Bild aus der "Poesie" genannten Serie von acht mythologischen Bildern, die Tizian für Philipp II. von Spanien malte. - Das feinlinig ausgeführte, qualitätvolle Blatt ist ein Reproduktionsstich aus dem Galeriewerk "Galerie du Palais Royal / Gravée d'après les Tableaux des differentes Ecoles qui la Composent", eschienen in Paris bei Jacques Couche et Bouilliard, 1786-1808. Das dreibändige Gesamtwerk umfasste 355 Kupfertafeln nach den originalen Gemälden der berühmten Sammlung Orléans, ausgestellt in der Galerie du Palais Royal, bevor die Sammlung zur Zeit der französischen Revolution aufgelöst und größtenteils nach England verkauft wurde.

Blatt im Randbereich leicht fleckig mit minimalen Läsuren und einem kleinen Loch oben links (außerhalb der Platte). Ecke oben rechts knickspurig. Insgesamt guter Erhaltungszustand.

Künstler


Tizian - (1488-90 Pieve di Cadore - 1576 Venedig). Italienischer Maler, Hauptmeister der venezianischen Renaissance. Kam mit 9 Jahren als Schüler von Gentile und Giovanni Bellini nach Venedig. Entwickelte mit einem ausgeprägten Kolorismus und einer sehr freien Maltechnik einen eigenständigen Personalstil. Das Spätwerk weist in seiner extremen malerischen Haltung auf das Zeitalter des Barock voraus. Zu seinen Auftraggebern und Sammlern gehörten die mächtigsten Herrscherfamilien Europas, er wurde von Päpsten und Kaisern hofiert. 1533 erhob ihn Kaiser Karl V. in den Adelsstand und ernannte ihn zum kaiserlichen Hofmaler. Man feierte ihn aufgrund seiner unerreichten Malkunst und durchaus auch seines gehobenen Lebenstils als den Malerfürsten seiner Zeit.

Couché, Jacques - (1750 Gournay-sur-Marne - 1832 Paris). Französischer Zeichner, Kupferstecher und Verleger. 1783-84 erhielt er vom Herzog d'Orléans den Auftrag, sämtliche Gemälde seiner Sammlung im Palais-Royal sowie in seinen anderen Schlössern in Kupfer zu stechen. Das aufwendige Projekt umfasst 355 Stiche, veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Kupferstecher Jacques Bouillard (1744-1806). Der Erbe des Herzogs entschloss sich schließlich zum Verkauf der Gemälde. Unterbrochen durch die Ereignisse der französischen Revolution, wurde Couchés Lebenswerk erst im Jahr 1808 beendet.

Zuordnung


Galerie du Palais Royal, Reproduktionsstich, Reproduktionskupferstich, griechische Mythologie, Ovid, Metamorphosen, Hirsch, Jagd, Pfeil und Bogen

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