Teufelsmauer (Harz) „An der Teufelsmauer im Harz”

Gesamtansicht -
Tonlithographie, um 1880
16,4 x 24,5 cm (Darstellung)
29,6 x 39,9 cm (Blatt)

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Werk


„An der Teufelsmauer im Harz"

Historische Ansicht. Tonlithographie, um 1880. Von Ludwig Friedrich, nach Adrian Ludwig Richter. 16,4 x 24,5 cm (Darstellung) / 29,6 x 39,9 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit den Künstlerangaben unten links "Gez. v. L. Richter" und rechts "Rad. v. L. Friedrich" versehen. Malerische Harzansicht nach dem spätromantischen Künstlers Adrian Ludwig Richter mit einer Reisegesellschaft im Vordergrund als Bildpersonal.

Minimal gebräunt. Verso Reste früherer Montage. Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.

Künstler


Richter, Adrian Ludwig - (1803 Dresden - 1884 Dresden). Bedeutender Maler, Zeichner und Grafiker der deutschen Romantik und des Biedermeier. Sohn des Zeichners und Kupferstechers Carl August Richter. Nach der Schulzeit begann er 1815 als Lehrling seines Vaters, studierte daneben an der Kunstakademie in Dresden. 1820/21 begleitete er den russischen Fürst Narischkin als Zeichner auf einer Reise nach Paris. 1823-26 reiste er nach Italien, wo er unter anderen mit Joseph Anton Koch und Julius Schnorr von Carolsfeld zusammentraf. Dies prägte seine idealistisch-harmonische Landschaftsauffassung. 1828-35 lehrte er an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, wo Gottfried Pulian zu seinen Schülern zählte. 1826 wurde er als Lehrer für Landschaftsmalerei an die Dresdner Kunstakademie berufen. Für die Reihe "Das malerische und romantische Deutschland" des Leipziger Verlegers Georg Wigand schuf er die Ansichten für die Bände zu Harz, Franken und Riesengebirge. In den späten 1830er Jahren begann er mit Holzschnitt-Illustrationen für Bücher, die ihn unter einem größeren Laienpublikum in Deutschland bekannt machten. Schließlich wurde er zum Professor für Landschaftsmalerei in Dresden ernannt. 1873 musste er aufgrund eines Augenleidens mit dem Malen aufhören und schied 1876 aus der Kunstakademie in Dresden aus.

Friedrich, Ludwig - (1827 Dresden - 1916 Dresden). Deutscher Maler und Kupferstecher. Seit 1842 Schüler der Dresdner Akademie, zunächst in der Landschaftsmalerei bei Ludwig Richter. Zwischenzeitlich war er als Zeichenlehrer in Polen tätig. Darauf Studium bei Reproduktionsstecher Julius Caesar Thaeter in Dresden. 1849 folgte er Thaeter nach München. Ab 1855 ließ er sich dauerhaft in Dresden nieder.

Zuordnung


Ortsansichten Sachsen-Anhalt, Landkreis Harz, Harz

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