Tangermünde „Portal an der Stephans Kirche zu Tangermünde”

Teilansicht der Stephanskirche -
Lithographie, 1833
22,5 x 18,1 cm (Darstellung)
47,8 x 30,8 cm (Blatt)

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Werk


„Portal an der Stephans Kirche zu Tangermünde"

Historische Ortsansichten. Lithographie, 1833. Von Friedrich Eduard Meyerheim, nach Johann Heinrich Strack. 22,5 x 18,1 cm (Darstellung ) / 47,8 x 30,8 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit den Künstlerangaben unten links "Aufg. v. J. H. Strack", mittig "Druck des Lith. Inst. v. L. Sachse & Co." und rechts "lith. v. F. E. Meyerheim" versehen. Desweiteren unterhalb des Titels mit "Verlag v. L. Sachse & Co. Berlin", "No. 16" und "Eigenthum der Verleger" bezeichnet. Am unteren Rand mit Prägung des Verlages versehen. Die Ansicht zeigt das Portal der Stephanuskirche, die im Stil der norddeutschen Backsteingotik erbaut wurde. Staffage-Personen bevölkern die Szenerie.

Ganzseitig minimal stockfleckig. Kleinere Einrisse an der linken oberen und oberen Kante. Zwei kleine Löcher durch Schädlinge rechts oben und unten mittig. Insgesamt im gutem Erhaltungszustand.

Künstler


Meyerheim, Friedrich Eduard - (1808 Danzig - 1879 Berlin). Deutscher Maler, Zeichner, Lithograph. Gehörte einer aus Danzig stammenden Künstlerfamilie an. Ab 1830 Studium an der von Johann Gottfried Schadow geführten Akademie der Künste in Berlin. Nach Studienende wanderte Meyerheim mit seinem Freund, dem späteren Oberhofbaurat Johann Heinrich Strack, durch die Mark Brandenburg. Gemeinsam fertigten sie zahlreiche Architekturzeichnungen, insbesondere von Kirchen und Backsteinbauten, an. Zwischen 1833 und 1841 malte er unter dem Einfluss der Düsseldorfer Malerschule romantischer Genrebilder und widmete sich fortan vor allem bürgerlichen und bäuerlichen Sujets.

Strack, Johann Heinrich - (1805 Bückeburg - 1880 Berlin). Deutscher Architekt der Schinkelschule. Sohn des Porträt- und Vedutenmalers Anton Wilhelm Strack. Zwischen 1824 und 1838 Studium an der Berliner Bauakademie und der Akademie der Künste. Daneben 1825 bis 1832 in den Ateliers von Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler tätig. 1842 trat Strack ins Hofbauamt als Hofbauinspektor ein, wo er 1875 den Rang des Geheimen Oberhofbaurats erreichte. 1854 erfolgte die Berufung zum Professor an die Berliner Bauakademie als Nachfolger Stülers. Diverse Reisen führten ihn auch ins Ausland, wo er bei Ausgrabungen in Athen 1862 am Fuße der Akropolis die Reste des Dionysostheaters entdeckte. Als Strack 1876 in den Ruhestand ging, ernannte ihn Kaiser Wilhelm I. zum ?Architekten des Kaisers?.

Zuordnung


Ortsansichten Sachsen-Anhalt, Landkreis Stendal, Backsteingotik

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