Schön, Johann Gottlieb „Winterlandschaft”

Landschaftsmalerei - Winterlandschaft
Öl auf Leinwand, 1744
Keilrahmen cm (52,5 x 83 cm)
Rahmen cm (70,5 x 101,5 cm)

9.500,00 €
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Werk


„Winterlandschaft"

Landschaftsmalerei. Öl auf Leinwand, 1744. 52,5 x 83 cm (Keilrahmen).

Unten links in Öl bezeichnet "Joh: Gottlieb Schön pinxit 1744". Nur wenige Gemälde konnte der früh verstorbene Künstler vollenden. Diese stimmungsvolle Landschaftskomposition Schöns in der barocken Maltradition seines Lehrers Johann Alexander Thiele zeigt eine ideale Winterlandschaft: Erdig braun rahmen Boden und Bäume im Bildvordergrund einen mit Hütten bebauten Berg in der Bildmitte ein. Die atmosphärische Lichtführung leitet den Blick des Betrachters bis zum nebelverhangenen Horizont.

Guter Erhaltungszustand.

Künstler


Schön, Johann Gottlieb - Johann Gottlieb Schön ? (um 1720 Arnstadt ? um 1746 Rom). Deutscher Maler und Graphiker. Schön kam 1728 bis 1738 in Arnstadt bei Johann Alexander Thiele in die Lehre. Aus dieser Zeit sind seine ersten Zeichnungen thüringischer Landschaften überliefert. 1738 folgte er dem Thiele nach Dresden. Über den Künstler ist nur wenig bekannt. Aus den vorhandenen Zeichnungen lässt sich erkennen, dass er Thiele auf dessen Reisen begleitete: 1738 durch Thüringen nach Sachsen, 1739 nach Böhmen und 1745 durch die Oberlausitz und das Elbtal. 1746 soll Schön mit der Familie von Ismael Mengs nach Rom gereist und dort verstorben sein. In seinen Gemälden war Schön den spätbarocken Kompositionsmustern seines Lehrers verpflichtet. Seine Zeichnungen lassen ihn als aufmerksamen Beobachter der realen Natur erkennen und bereiteten damit der sächsischen Landschaftsmalerei in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Weg.

Zuordnung


Barocke Landschaftsmalerei, Winterlandschaft

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