Schlesien „Oppaviensis”

Opavia - Troppau
Kupferstich, 1736
55,5 x 83,0 cm (Darstellung)
67,3 x 90,0 cm (Blatt)

800,00 €
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Werk


„Oppaviensis"

Historische Landkarte. Kupferstich, 1736. Von Homann Erben. 55,5 x 83,0 cm (Darstellung) / 67,3 x 90,0 cm (Blatt).

In der Kartusche betitelt, datiert und mit den Verlagsangaben versehen "Principatus Silesiae Oppaviensis...1736 Homann". Seltene detailreiche Landkarte des Barock mit dem Schlesischen Kreis Opavia um Troppau. Das Gebiet erstreckt sich von Hotzenplatz im Norden bis Odrau im Süden und von Schömberg im Westen bis Ribnik im Osten. Koloriertes Exemplar mit zwei opulenten bildmäßigen Barockkartuschen nebst Wappen und Meilenzeiger dekoriert.

Vertikale Faltspuren. Alterspuren. Randrisschen. Insgesamt ordentlich erhaltenes Exemplar.

Künstler


Erben, Homann - (tätig 1730 - 1848 Nürnberg). Deutscher Verlag in der Nachfolge des Johann Baptist Homann (1664-1724). Der vornehmlich mit der Herausgabe von Karten und Atlanten befasste Verlag ging zunächst auf den Sohn Johann Christoph Homann (1703?1730) über, der seine Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen unter dem Namen ?Homannsche Erben? (lat. Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo.

Zuordnung


Schlesien, Opavia, Landkarten ehemaliger Gebiete, Barock

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