Rötha „Rötha und seine Hauptgebäude”
Souvenirblatt -Werk
„Rötha und seine Hauptgebäude"
Historische Ortsansicht. Lithographie, koloriert und eiweißgehöht, 1843. Von J.H. Ketzschau, nach Gustav Täubert. 20 x 27,3 cm (Darstellung ) / 27,7 x 35,5 cm (Blatt).
Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, darüber mit dem Vermerk "Verlag von Hermann Schmidt in Dresden" versehen. Sowie mit den Künstlerangaben "N. d. Nat. gez. v. G. Täubert" unten links und "Steind. v. J. H. Ketzschau" unten rechts versehen. Einzelne Darstellungen jeweils unterhalb beschriftet. Seltenes und schönes Souvenirblatt im Stile der Romantik. Um die Gesamtansicht in der Mitte gruppieren sich zehn kleinere Ansichten, die "Die Oberpfarre, Das Diaconat, Die Knabenschule, Die Mädchenschule, Die Marienkirche, Die Apotheke, Die Schösserwohnung, Das Rathaus, Das Schloss, Die Stadtkirche" zeigen.
Blatt im Randbereich etwas gebräunt, leicht beschmutzt. Original Buchfaltung. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand mit ansprechendem Kolorit.
Künstler
Ketzschau, J.H. - (1. Hälfte 19. Jh.). Deutscher Lithograf in Dresden. Tätig unter anderem für Sachsens Kirchen-Galerie.
Täubert, Gustav - (1817 Dresden - 1913 Dresden). Deutscher Architektur- und Landschaftszeichner, Zeichenlehrer sowie Verleger. Sohn von Carl Gregor Täubert. 1831-36 Studium an der Dresdner Akademie bei Carl August Richter. Betrieb am Altmarkt 8 in Dresden einen Kunstverlag und arbeitete als Zeichenlehrer an verschiedenen Schulen. Fertigte zahlreiche sächsische Landschafts- und Architekturbilder an, u.a. für die Sammelwerke "Saxonia", "Sachsens Kirchen-Galerie" und "Vaterland der Sachsen". Täubert gehörte wie Adrian Zingg zu jenen Künstlern, die sich durch ihre Arbeiten um die touristische Erschließung der Sächsischen Schweiz besondere Verdienste erworben haben.
Zuordnung
Souvenierblätter, Ortsansichten Sachsen, Landkreis Leipzig





