Polna / Polná „Polna”

Karte - Matthäus Merian
1650
20,2 x 31,7 cm (Darstellung)
30,9 x 37,4 cm (Blatt)

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Werk


„Polna"

Historische Ortsansicht. Kupferstich 1650. Von Matthäus Merian d. Ä.. 20,2 x 31,7 cm (Darstellung) / 30,9 x 37,4 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus : Topographia Bohemiae, Moraviae Et Silesiae das ist, Beschreibung und eigentliche Abbildung der Vornehmsten, und bekandtisten Stätte, und Plätze, in dem Königreich Boheim und einverleibten Landern, Mähren, und Schlesien. (Frankfurt am Main: 1650), Bd. Band 11.

Innerhalb der Graphik oben betitelt. In der linken oberen Ecke befindet sich eine unausgefüllte Stadtwappen-Vignette. Kennzeichnung bedeutender Gebäude mit Buchstaben, die entsprechende Legende findet sich am unteren Graphikrand in einem Schmuckband. Die Graphik zeigt einen Blick auf die Stadt und die umliegenden Land- und Wassermassen.

Das Blatt verfügt über eine geglättete Verlagsbugfalte. Die Blattkanten sind minimal gebräunt. Mittig des Blattes oben druckbedingte Quetschfalte. Außerdem unmerkliche Knickfalte mittig horizontal des Blattes und geglättete senkrechte Knickfalte auf der linken Blatthälfte. Kleines Schädlingsloch in der linken unteren Ecke. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Zuordnung


Ortsansicht Schlesien, Böhmen, Mähren, Tschechien, Jihlava

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