Pirna „Vestung Sonnenstein nebst Pirna”
Gesamtansicht mit Sonnenstein - Wiederhold. - StammbuchblattWerk
„Vestung Sonnenstein nebst Pirna"
Historische Ortsansicht. Radierung, um 1800. Von Carl Wiederhold. 7,7 x 13,0 cm (Darstellung) / 10,9 x 17,3 cm (Blatt).
Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit der Angabe "Götting. bey Wiederhold" unten rechts versehen. Malerische Ansicht von Pirna mit der Festung Sonnenstein links und der Elbe. Die Universitätsstadt Göttingen gilt als Zentrum der Stammbuchkupfer, die zwischen 1785 bis 1835 einen festen Bestandteil des akademischen Lebens bildeten. Die Einzelblätter, meist kleinformatige Radierungen mit Darstellungen von Universitätsgebäuden, beliebten Ausflugszielen und Szenen des studentischen Lebens, boten auf der Rückseite Platz für eine persönliche Widmung von Kommilitonen und wurden als Loseblattsammlung im Schuber aufbewahrt. Der Buchbindermeister Johann Carl Wiederhold (1743-1826) ist einer der bekanntesten und produktivsten Verleger von Stammbuchkupfern, er beschäftigte mehrere Stecher, u.a. Johann Christian Eberlein (1778-1814), Heinrich Christoph Grape (1761-1834) und Christian Andreas Besemann (1760-1818). Neben Motiven aus Göttingen wurden auch romantische Ansichten anderer Orte in Deutschland zu Papier gebracht.
Minimale Alterungsspuren. Verso Rückstände früherer Montage an der oberen Kante. Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.
Künstler
Wiederhold, Carl - (geb. 1863 in Hannover). Deutscher Maler. Ansässig in Bückeburg. Professortitel. Sonderausstellung zum 95. Geburtstag im Kunstverein Hannover.
Zuordnung
Stadtansichten Sachsen, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge








