Nilson, Johannes Esaias „Die Untugend”

Allegorie -
Radierung, um 1770
17,7 x 26,0 cm (Darstellung)
25,5 x 34,5 cm (Blatt)

180,00 €
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Werk


„Die Untugend"

Historische Künstlergrafik. Radierung, um 1770. Von Johannes Esaias Nilson. 17,7 x 26,0 cm (Darstellung) / 25,5 x 34,5 cm (Blatt).

In der Platte betitelt "In jedem Alter zeigt der Mensch verkehrte Triebe...". Ferner signiert "J. E. Nilson fec. et excud. A.V." Klassische Allegorie an die Untugenden wie Geiz, Hochmut, und Eitelkeit im Zeitgeschmack des Rokoko. Typisches Blatt des bekannten Hofmalers der Augsburger Kunstszene des 18. Jahrhunderts. Guter Druck auf zeitgenössischen Büttenpapier.

Mit 3 mm Rand um die Plattenkante. Allseits am schmalen Rand um ca. 3 bis 4 cm angerändert. Im Ganzen ordentlich erhalten.

Künstler


Nilson, Johannes Esaias - (1721 Augsburg - 1788 Augsburg). Deutscher Miniaturmaler, Zeichner und Kupferstecher, neben Rugendas und Ridinger bedeutendster Vertreter des sogenannten Augsburger Stil, der süddeutschen Variante des Rokoko. Erster Unterricht bei den Eltern sowie dem Ingenieur und Kupferstecher Johann Thomas Kraus in den Grundlagen der Architektur und Perspektivlehre. Danach Lehrzeit bei Hieronymus Sperling. 1752 Tod des Vaters und Gründung eines eigenen Kupferstichverlag sin Augsburg. 1761 Ernennung zum kurpfälzischen Hofmaler durch Karl Theodor von der Pfalz. 1766 Mitglied der katholischen kaiserlichen Akademie zu Augsburg, 1778 Präsident. 1769-88 Direktor der Reichsstädtischen Kunstakademie in Augsburg.

Zuordnung


Untugend, Grafik des 18. Jahrhundert, Augsburger Rokoko, Allegorie

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