Mainz „Wahrhafter Geometrischer Grundtriss der (?) Statt Maintz (...)”

Vogelschau - Merian
Kupferstich, 1646
26,5 x 35,0 cm (Darstellung)
31,3 x 40,7 cm (Blatt)

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Werk


„Wahrhafter Geometrischer Grundtriss der (?) Statt Maintz (...)"

Historische Ortsansicht. Kupferstich von Merian, 1646. 26,5 x 35,0 cm (Darstellung) / 31,3 x 40,7 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus: Topographia Archiepiscopatuum Moguntinensis. (Frankfurt am Main: 1646)

Innerhalb der Graphik links oben in einer Kartusche betitelt und näher beschrieben und rechts mit einer Stadtwappen-Vignette versehen. Neben der Benennung der "Vestung", des "Rhein[s]" und von "Cassel" wurden die bedeutenden Bauwerke und Einrichtungen der Stadt durch Ziffern gekennzeichnet. Eine entsprechende Legende befindet sich in der rechten unteren Ecke. Auch wurde links eine Windrose eingearbeitet. Detaillierter Blick auf Mainz in Rheinland-Pfalz mit zahlreichen Gebäuden, Wehranlagen und dem Rhein.

Das an den Blattkanten leicht gebräunte Blatt verfügt über eine geglättete und hinterlegte Verlagsbugfalte. Unscheinbare altersbedingte Unreinheiten im Randbereich. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Zuordnung


Ortsansichten Rheinland-Pfalz

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