Magdeburg, „MAGDEBURGVM”

Vogelschau - Mathäus Merian
Kupferstich, 1653
18,8 x 35,5 cm (Darstellung)
33,0 x 37,2 cm (Blatt)

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Werk


„MAGDEBURGVM"

Historische Ortsansicht. Kupferstich 1653. Von Mathäus Merian. 18,8 x 35,5 cm (Darstellung) / 33,0 x 37,2 cm (Blatt).

Aus: Merian, Mathäus: Topographia Saxoniae Inferioris. (Frankfurt am Main: 1653), Bd. Band 14.

Innerhalb der Graphik oben betitelt. Jeweils links und rechts oben finden sich die umkränzten Land-und Stadtwappen-Vignetten. Die bedeutenden Gebäude der Stadt wurden durch Buchstaben gekennzeichnet. Die entsprechende Legende findet sich oberhalb des Titels in einem Schmuckband. Außerdem wurde die Elbe bezeichnet. Ansicht der anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg während des Kriegszustandes.

Das Blatt verfügt über eine geglättete Verlagsbugfalte und minimal gebräunte Blattkanten. Besonders im unteren Randbereich etwas druckbedingt wellig. Punktuelle Verschmutzung im unteren Bereich der Verlagsbugfalte. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Zuordnung


Ortsansicht Deutschland, Sachsen-Anhalt

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