Longwood „Vue de Longwood prise de Balcomb's Cottage”
St. Helena - AnsichtWerk
„Vue de Longwood prise de Balcomb's Cottage"
Kupferstich / Radierung, 1823. Von Claude François Fortier. 12,9 x 18,6 cm (Darstellung) / 29,1 x 42 cm (Blatt).
Unterhalb betitelt sowie bezeichnet "Mémorial de Ste Hélène, Tome 7. page 377". Mit den Angaben zu den Künstlern unten links "Fortier aqua forti", rechts "Aubert sculp." sowie mit der Verlagsangabe "Imprimé par Lemarchand fils". Blick auf Longwood House, dem Exilwohnsitz Napoleon Bonapartes nach seiner Verbannung auf die die britische Überseeinsel St. Helena im Südatlantik. Das Blatt stammt aus dem Werk "Quatre vues de Sainte-Hélène, mentionnées au mémorial de M. le comte de Las Cases", erschienen 1823 im Dépôt du Mémorial (Rue de Grenelle-Saint-Honoré, n°29, Paris).
Klarer, kontrastreiche Abzug auf festem Bütten. Insgesamt guter Erhaltungszustand.
Künstler
Fortier, Claude François - (Paris 1775 - ebenda 1835). Französischer Maler, Radierer, Lithograph und Archäologe. Fortier flüchtete mit seinen Eltern vor der französischen Revolution, bevor er 1806 nach Frankreich zurückkehrte. Dort arbeitete er zunächst an der Folge "Planches du voyage dans la Basse et la Haute Égypte" zu Napoleons Ägyptenfeldzug mit, bevor er ab 1808 die Ausgrabungen in Pompeji begleitete. 1816 beteiligte er sich an einer Expedition ins Amazonasgebiet gemeinsam mit dem Botaniker Auguste de Saint-Hilaire. Die dort entstandenen Arbeiten stellte er 1819 im Salon des artistes français aus. Es folgten weitere Reisen zusammen mit wissenschaftlichen Größen seiner Zeit.
Zuordnung
St. Helena, Britische Überseeinsel










