Hamburg „Der Spielbuden-Platz in St. Pauli”

Gesamtansicht - Poppel & Kurz
Stahlstich, koloriert & eiweißgehöht, um 1850
10,7 x 16,5 cm (Darstellung)
23,8 x 31,2 cm (Blatt)

90,00 €
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Werk


„Der Spielbuden-Platz in St. Pauli"

Historische Ortsansicht. Federlithographie, um 1830. 53,7 x 34,5 cm (Darstellung) / 56,8 x 35,4 cm (Blatt).

Unterhalb der Graphik betitelt. Auch finden sich unten die Künstler- und Verlagsangaben "J. Gottheil del." links, "Verlag von B. S. Berendsohn in Hamburg" mittig und "Poppel u. Kurz sc." rechts. Floral eingefasste Ansicht des Spielbudenplatzes auf der Rückseite der Reeperbahn im Hamburger Stadtteil St. Pauli. In die Szenerie wurden zahlreiche Staffage-Figuren eingearbeitet.

Unscheinbare altersbedingte Unreinheiten im Randbereich. Minimal angestoßen an der rechten unteren Blattecke und an der linken Blattkante. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand.

Künstler


Poppel, Johann - (1807 Hammer bei Nürnberg - 1882 Ammerland am Starnberger See). Eigentlich Johann Gabriel Friedrich Poppel. Deutscher Landschaftsmaler, Vedutenzeichner, Kupfer- und Stahlstecher. Schüler der Nürnberger Kunstschule bei Friedrich Johann M. Geißler. Erlernte den Stahlstich bei Carl Ludwig Frommel in Karlsruhe. Arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe, ab 1834 in Nürnberg und ab 1838 in München. Einer der bedeutendsten Stahlstecher der ersten Generation in Deutschland.

Kurz, Georg Michael - (1815 Hersbruck - 1883 München). Deutscher Kupfer- und Stahlstecher, Architektur- und Landschaftszeichner, Maler und Verleger. Mitarbeiter von Gustav Georg Lange und Geschäftspartner von Johann Poppel. Zu den bekanntesten Werken, für die er Illustrationen anfertigte, zählen "Meyer?s Universum" (1833 ff.) und die "Galerie Europäischer Städte" (1845 ff.). Kurz gilt als einer der produktivsten Stahlstecher seiner Zeit.

Zuordnung


Stadtansichten Hamburg, Harburg, Siebenjähriger Krieg

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