Höchst im Odenwald „Wahre Darbildung des Stättlein Höchst (...)”

Panoramaansicht - Merian
Kupferstich, 1646
27,0 x 35,0 cm (Darstellung)
32,3 x 36,5 cm (Blatt)

180,00 €
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Werk


„Wahre Darbildung des Stättlein Höchst (...)"

Ortsansicht. Kupferstich von Merian, um 1653. 29,0 x 35,0 cm (Darstellung) / 31,8 x 37,7 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus: Hassiae et Regionum Vicinarum. (: )

Oberhalb der Graphik betitelt. Innerhalb oben mit ?Praelium Propoe Hoecestam ad Moenum? beschrieben. Benennung von ?Höchst? und dem ?Moenvs Fluvius.? Kennzeichnung der an der Schlacht beteiligten Truppen, Ortschaften und Einrichtungen durch Buchstaben und Ziffern. Eine entsprechende Legende befindet sich unterhalb der Darstellung. Wasserzeichen auf der rechten Blatthälfte. Eindrucksvolle Ansicht von Höchst im Odenwald in Hessen während des Belagerungszustandes. In die Szenerie wurde zahlreiche soldatische Tier- und Personenstaffage eingearbeitet.

Das fachgerecht aufbereitete Blatt verfügt über eine geglättete Verlagsbugfalte. Minimale Bräunung der Blattkanten links, oben und rechts. Unscheinbare Bräunungsfleckchen im Rand unten. Insgesamt in einem guten Erhaltungszustand.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Zuordnung


Ortsansichten Niedersachsen, Rotenburg (Wümme)

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