Kobell, Ferdinand von „Ruine I”
-Werk
„Ruine I"
Historische Künstlergraphik. Radierung, 1772. Von Ferdinand von Kobell. 11,4 x 18,8 cm (Darstellung ) / 15,5 x 29,2 cm (Blatt).
Links unterhalb in der Platte signiert und datiert "F. Kobell 1772". Die Darstellung zeigt eine alte Ruine mit diversen Bürgerstaffagen. Schönes Blatt im typischen Duktus des bekannten Romantikers der berühmten Künstlerfamilie Kobell. Satter Druck des 19. Jhd. auf Velinbütten mit Rand um die Plattenkante.
Insgesamt sehr gut erhalten.
Künstler
Kobell, Ferdinand - (1740 Mannheim - 1799 München). Auch Ferdinand Kobell. Deutscher Maler, Kupferstecher und Radierer. Bruder von Franz Kobell, Vater von Wilhelm von Kobell und Vertreter der Deutschen Romantik. Studierte anfangs in Heidelberg Rechtswissenschaften. 1762 wurde er durch ein Landschaftsgemälde dem Kurfürsten von der Pfalz Carl Theodor bekannt, der ihn seitdem unterstützte. 1768/69 zur weiteren Ausbildung in Paris. Nach seiner Rückkehr kurfürstlicher Kabinettsmaler und wenig später Professor an der Akademie in Mannheim. Folgte dem Kurfürsten 1793 nach München. Kurz vor seinem Tod wurde er 1798 Direktor der Galerie zu Mannheim.
Zuordnung
Ruinendarstellung, Reiter, Landschaftsdarstellung, Grafik des 18. Jahrhundert






