Johann Georg I., Fürst von Anhalt-Dessau „Georgius Princeps Anhaldinus, Ascaniae Comes”

Porträt - Hendrik Hondius
Kupferstich, 1602
16,7 x 11,7 cm (Platte)
30 x 19,9 cm (Blatt)

40,00 €
inkl. USt. , zzgl. Versand

Werk


„Georgius Princeps Anhaldinus, Ascaniae Comes"

Porträt/ Portrait. Kupferstich, 1602. Von Hendrik Hondius. 16,7 x 11,7 cm (Platte) / 30 x 19,9 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung in Latein bezeichnet. Brustbild nach links. Dargestellt ist Johann Georg I., Fürst von Anhalt-Dessau aus dem Haus der Askanier (1567-1618). Das Porträt stammt aus dem Werk "Praestantium aliquot Theologorum: qui Rom. Antichristum praecipue oppugnarunt, effigies, quibus addita elogia librorumque catalogi", das reformtheologische Gelehrte und Unterstützer der Reformation porträtiert. Das von Jacob Verheiden 1602 herausgegebene Buch vereint Kupferstiche von Hendrik Hondius, die er zum Großteil bereits 1599 unter dem Titel "Icones virorum nostra patrumq. memoria illustrium" veröffentlichte.

Blatt vor allem im Randbereich leicht gebräunt. Links minimale Randläsuren. Verso mit typographischer Schrift. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Hondius, Hendrik - (1573 Duffel -1650) auch d'Hondt oder de Hondt. Flämischer Verleger, Zeichner und Kupferstecher. Wurde 1597 in Den Haag in die Zunft aufgenommen. 1599 erhielt er das allgemeine Bürgerrecht der Stadt. Er verließ die Stadt 1603, lebte in Amsterdam und 1604/05 in Leiden und kehrte 1605 Den Haag zurück. Bekannt wurde er als Zeichner, Kupferstecher, Radierer und Verleger von Landschaften, Genrebildern, Porträts, architektonischen Ansichten ("Les cinq rangs d'architecture, 1617") und technischen Zeichnungen ("Geometrie, contenant la theorie et practique à la fortification, 1616"). Mit Hans Vredeman de Vries veröffentlichte er 1604-05 ein Lehrbuch der Perspektive. Zuletzt nachgewiesen wurde er 1649 in Den Haag.

Zuordnung


Porträt, Portrait, Hendrik Hondius, Theologie, Reformation, Askanier

Bitte melden Sie sich an, um einen Tag hinzuzufügen.


Wir empfehlen auch