Johann Friedrich Domhardt „Johannes Fridericus de Domhardt”

Porträt - Johann Friedrich Bause
Kupferstich, um 1790
35,7 x 24,0 cm (Darstellung)
38,0 x 26,5 cm (Blatt)

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Werk


„Johannes Fridericus de Domhardt"

Historische Künstlergrafik. Kupferstich, um 1790. Von Johann Friedrich Bause. 35,7 x 24,0 cm (Darstellung ) / 38,0 x 26,5 cm (Blatt).

Mittig unterhalb des Porträts in der Darstellung betitelt "Johannes Fridericus de Domhardt". Unterhalb mit den gestochenen Künstlersignaturen "Becker pinx., Bause sculps.". Verso mit einem Sammlungstempel und einer mit 1813 datierten Sammlerparaphe. Das Porträt zeigt den bedeutenden preussischen Beamten von Domhardt (1712 Allrode - 1781 Königsberg). Er fungierte u. a. als Domänenrat sowie als Mitglied der Gumbinner Kammer. Schönes Bildnis im Zeitgeist des Klassizismus. Sauberer Druck in Kupferstich in feiner Manier auf Büttenpapier.

Leichte Lagerspuren. Mit ca. 1 cm Rand um die Darstellung. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Bause, Johann Friedrich - (1738 Halle an der Saale - 1814 Weimar). Deutscher Kupferstecher und Radierer. Früh verwaist, autodidaktisches Studium der Kunst, wobei er sich an Johann Georg Wille orientierte. 1759 unter Johann Jacob Haid in Augsburg tätig, wo Anton Graff ein Porträt von ihm malte. 1763 Heirat mit Henriette Charlotte Brünner in Halle. Ging 1766 nach Leipzig, wo er Professor für Kupferstich an der Kunstakademie wurde und sich zu einem der besten Porträtstecher seiner Zeit ausbildete. Seit 1786 Ehrenmitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Als um 1809 sein Augenlicht nachließ, fertigte er einen letzten Stich von seinem Schwiegersohn.

Zuordnung


Preussen, Porträtkunst, Politik, Klassizismus, Grafik des 18. Jahrhundert

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