Jansong, Joachim „Ozonloch”
-Werk
„Ozonloch"
Moderne Künstlergraphik. Serigrafie, 1990. Von Joachim Jansong. 48,0 x 34,0 cm (Darstellung) / 48,0 x 34,0 cm (Blatt).
Links unten in der Darstellung in Bleistift von Hand signiert, nummeriert und datiert "Jansong 90, 18/25". Interessante Arbeit aus der Wendezeit in Anlehnung an die ökologische Datenlage. Erarbeitet in der für den Künstler typischen Formensprache die bevorzugt mehrdimensional fotografisch wirkt. Gemeinschaftsarbeit mit Peter Gosse der ebenfalls seine Signatur dazugefügt hat. Schöner blattfüllender Druck der kleinen Auflage auf festem Papier.
Insgesamt gut erhalten.
Künstler
Jansong, Joachim - (*1941 Berlin, lebt und arbeitet Berlin). Deutscher Grafiker und Illustrator. 1957-60 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK). 1961-66 Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Heinz Föppel und Albert Kapr. 1969 Oberassistent an der HGB, Gründer und Leiter der Klasse für Fotografik ebenda. 1992 zum Professor berufen. 2004 Emeritierung. Bevorzugte Bildtechnik Jansongs ist die Montage, mit der er sich der Vielschichtigkeit seiner Themen nähert. Dabei fließen Fotos und Dokumente im Siebdruckverfahren in seine Arbeiten ein. In den 1970er Jahren Aufarbeitung des Nationalsozialismus mit dem Ziel, ein eindimensionales Geschichtsbild zu korrigieren. 2004 Radierzyklus zu 'Leibhaftig' von Christa Wolf.
Zuordnung
Fotomontage, Leipziger Schule, Graphik der DDR, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)







