Hahnenfußgewächse „Nigella coerulea flore simplici, Gretel hinter der Stauden”

Jungfer im Grünen - Blüten
Kupferstich / Mezzotinto, alt koloriert, 1742
38,4 x 24,8 cm (Darstellung / Blatt)

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Werk


„Nigella coerulea flore simplici, Gretel hinter der Stauden"

Kupferstich / Mezzotinto, alt koloriert, 1742. Von Johann Jakob Haid. 38,4 x 24,8 cm (Darstellung / Blatt).

Aus: Weinmann, Johann Wilhelm : Phytanthoza-Iconographia Oder Eigentliche Vorstellung Etlicher Tausend, So wohl Einheimisch- als Ausländischer, aus allen vier Welt-Theilen, in Verlauf vieler Jahre (...) gesammelter Pflantzen, Bäume, Stauden, Kräuter, Blumen, Früchten und Schwämme. (Regensburg: Hieronymus Lentz 1737-1745), Bd. 3 (1742).

In der Platte rechts unten Signatur, rechts oben Tafel-Nr. "757", unten mittig ausführliche Inschrift: "a. Nicotiana seu Tabacum, Tabac ou Petum, Heilig Wind Kraut. b. Nigella arvensis cornuta, Barbue, Schwarzer Kümmel. x. Nigella Romana flore albo Niefle, schwarzer Coriander. d. Nigella coerulea flore simplici, Gretel hinter der Stauden. e. Nigella angustifolia flore majore simplici coeruleo." Blütenstände von Pflanzen aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Die Gattungsbezeichnung Nigella (Lat. nigellus = schwarz) verweist auf die schwarz gefärbten Samen. - Bei der Anfertigung der Tafeln arbeiteten die Augsburger Künstler Bartholomäus Seutter, Johann Jakob Haid und Johann Elias Ridinger zusammen. Die Kupferstiche wurden in einer für die damalige Zeit revolutionären Weise farbig gedruckt und anschließend noch teilweise von Hand koloriert. Dabei fand der von Seutter weiterentwickelte Mezzotinto-Farbdruck des Niederländers Johannes Teyler Anwendung.

Das kräftige Büttenpapier ist im Randbereich minimal vergilbt. Leuchtendes, kontrastreiches Kolorit. Dem Alter entsprechend guter Zustand.

Künstler


Haid, Johann Jakob - (1704 Süßen oder Klein-Eislingen bei Göppingen - 1767 Augsburg). Auch Johann Jacob Hayd. Deutscher Kupferstecher, Schabkünstler, Bildnismaler und Verleger. Vater des Johann Elias Haid (1739-1809). Lernte ab 1726 in Augsburg bei Georg Philipp Rugendas und Johann Elias Ridinger; Schlachten- und Tiermalerei sowie Bildnisse. Später Hinwendung zum Kupferstich und speziell zur Mezzotinto-Technik, der Schabkunst. Gründete in Augsburg ein eigenes Verlagshaus, in dem er erfolgreiche Porträtstichserien in Schabkunst herausgab. Anton Graff und Johann Friedrich Bause zählten zu seinen Schülern.

Zuordnung


Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), Botanik & Botanische Darstellung

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