Güstrow „Statt Güsterow”

Grundriss - Merian
Radierung, um 1653
23,4 x 31,3 cm (Darstellung)
32,8 x 40,2 cm (Blatt)

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Werk


„Statt Güsterow"

Historische Ortsansicht. Radierung, um 1653. Von Caspar Merian, nach Carl Henric á Osten. 23,4 x 31,3 cm (Darstellung) / 32,8 x 40,2 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus : Theatrum Europaeum. Oder Ausführliche und Warhafftige Beschreibung aller und jeder denckwürdiger Geschichten.... (Frankfurt am Main: Merian 1633-1738)

Links unten in der Bandkartusche mit Legende und dem Titel "Grundriss der Fürstlichen Mecklenburgischen Residentz Statt Güsterow". Ferner mit der Künstlerangabe "Carl Henr. a. Osten Delin" Die Ansicht zeigt die Stadt im Grundriss mit den alten Befestigungsanlagen aus dem Dreißigjährigen Krieg, dem Verlauf des Flusses Nebel und dem fürstlichen Schloss nebst Lustgarten. Dekoriert ist die typische Merianvedute mit dem fürstlichen Wappen und einem kleinen Kompass. Wasserzeichen Fahnendreiecke.

Mit der normalen Verlagsbugfalte. Diese leicht faltspurig. Im Ganzen gut erhalten.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Merian, Caspar - (1627 Frankfurt am Main - 1686 Schloss Waltha/Westfriesland). Bedeutender topographischer Kupferstecher und Verleger des Barock. Sohn und Schüler des Kupferstechers Matthäus Merian d. Ä., Halbbruder von Maria Sibylla Merian. Nach dem Tod des Vaters führte er den Frankfurter Verlag gemeinsam mit seinem Bruder Matthäus d.J. Herausgegebene Hauptwerke 'Topographia Germaniae' und 'Theatrum Europaeum'.

Zuordnung


Schlösser in Mecklenburg, Ortsansichten Mecklenburg-Vorpommern, Nebel (Fluss), Landkreis Rostock

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