Grieshaber, HAP „”
Erster Dürerpreisträger der Stadt Nürnberg 1971 -Werk
Erste Ausgabe 1971. 3000 Exemplare zur Nürnberger Ausstellung vom 14.5. - 30.7.1971. Redaktion Margot Fürst. Mit der Rede zur Preisübergabe von Kurt Martin. Mit einem Fotoporträt von Hannes von Gundelach, einem Handschriftenfaksimile, einem losen Beiblatt und zahlreichen, teils farbigen Abbildungen, sowie 10 Original-Holzschnitten, davon einer farbig und einer doppelblattgroß. Der Druckvermerk nennt 10 Holzschnitte, zählt dabei den doppelblattgroßen der SS. 12/13 als 2 Einzelblätter.
Der Schutzumschlag ist am Rücken oben und unten gerissen, angeschmutzt. Insgesamt hat dieses empfindliche Werk die Zeit in einem mäßigen Zustand überdauert.
Künstler
Grieshaber, HAP - (1909 Rot an der Rot - 1981 Eningen unter Achalm). Eigentlich Helmut Andreas Paul Grieshaber. Deutscher Maler, Grafiker und Buchkünstler. 1926/27 Schriftsetzerlehre. Zwischenzeitlich gemeinsam mit Erich Mönch im Grafik-Atelier "Igel" tätig. 1926-28 Studium der Kalligraphie an der Akademie Stuttgart, 1928-31 in London und Paris. 1933-40 Berufsverbot. 1950 Beteiligung an der Neugründung des Deutschen Künstlerbundes. 1955 Übernahme der Professur von Erich Heckel an der Kunstakademie Karlsruhe. 1960 Aufgabe des Lehramts und seitdem freischaffende Tätigkeit. Pflegte v.a. einen großformatig abstrahierenden Farbholzschnitt.
Zuordnung
Künstlerbuch, Hochdruck, Gutenberg-Preis Leipzig, Ehrung, abstrahierend



