Fritzlar „Fritzlar”

Gesamtansicht -
Stahlstich, um 1860
10,0 x 15,7 cm (Darstellung)
20,6 x 29,1 cm (Blatt)

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Werk


„Fritzlar"

Historische Ortsansicht. Stahlstich, um 1860. Von Johann Poppel, nach Ludwig Rohbock. 10,0 x 15,7 cm (Darstellung) / 20,6 x 29,1 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt. Sowie mit den weiteren Angaben unten links "Gez. von L. Rohbock" und "Stahlstich v. v. Joh. Poppel" unten rechts versehen. Romantische Vedute von Fritzlar mit Blick auf den Dom St. Peter. Die zahlreichen Türme bilden das charakteristische Merkmal der Stadt. Ein Bauer dient im Vordergrund als Staffage.

Minimale Alterungsspuren. Verso Rückstände früherer Montage an den Ecken. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Rohbock, Ludwig - (1820 Nürnberg - 1883). Deutscher Landschafts- und Architekturzeichner sowie Stahlstecher. Lieferte die Vorlagen für zahlreiche Stahlstiche insbesondere von Johann Poppel. Zeichnete Stahlstichfolgen mit Ansichten aus dem Harz (1853), vom Rhein (1855) und aus Ungarn und Siebenbürgen (1857). Nach seinen Zeichnungen erschienen um 1875 Chromolithografien mit Ansichten aus dem Berner Oberland. Etwa 1855 zeichnete er eine Serie von Donauveduten, die er selbst in Stahl stach.

Poppel, Johann - (1807 Hammer bei Nürnberg - 1882 Ammerland am Starnberger See). Eigentlich Johann Gabriel Friedrich Poppel. Deutscher Landschaftsmaler, Vedutenzeichner, Kupfer- und Stahlstecher. Schüler der Nürnberger Kunstschule bei Friedrich Johann M. Geißler. Erlernte den Stahlstich bei Carl Ludwig Frommel in Karlsruhe. Arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe, ab 1834 in Nürnberg und ab 1838 in München. Einer der bedeutendsten Stahlstecher der ersten Generation in Deutschland.

Zuordnung


Ortsansicht Hessen, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

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