Friedland (Mecklenburg) „Friedland”
Gesamtansicht -Werk
„Friedland"
Historische Ortsansicht. kolorierter Stahlstich, 1855. Von Georg Michael Kurz, Johann Poppel, nach Julius Gottheil. 12,0 x 19,4 cm (Darstellung ) / 16,8 x 23,1 cm (Blatt).
Aus: Mecklenburgisches Album. (Hamburg: Bernhard Salomon Berendsohn 1855)
Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit den Künstlerangaben links "J. Gottheil del." und rechts "Poppel u. Kurz sc." versehen. Unten um "Verlag u. Eigenthum von B. S. Berendsohn in Hamburg" ergänzt. Malerische Ansicht von Friedland in Mecklenburg in einem leuchtendem Kolorit. Der Blick geht auf die Marienkirche, welche ein wunderbares Beispiel norddeutscher Backsteingotik ist. Die äußere Erscheinung auf dieser Ansicht weicht aufgrund Restaurierungsarbeiten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von der heutigen Ansicht ab. Im Vordergrund beleben bäuerliche Staffage-Figuren die Szenerie.
Minimale Alterungsspuren. Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.
Künstler
Gottheil, Julius - (1810 Leszno / Lissa in Polen - 1868 Hamburg). Deutscher Maler und Grafiker. 1850-64 in Hamburg nachweisbar. Fertigte Vorlagenzeichnungen sowie Stahlstiche und Lithografien, vorwiegend von Hamburg. Lieferte die Vorzeichnungen für das 1855 in Hamburg bei Berendson erschienene "Mecklenburgische Album".
Poppel, Johann - (1807 Hammer bei Nürnberg - 1882 Ammerland am Starnberger See). Eigentlich Johann Gabriel Friedrich Poppel. Deutscher Landschaftsmaler, Vedutenzeichner, Kupfer- und Stahlstecher. Schüler der Nürnberger Kunstschule bei Friedrich Johann M. Geißler. Erlernte den Stahlstich bei Carl Ludwig Frommel in Karlsruhe. Arbeitete 1832 in London bei William Tombleson, 1833 in Karlsruhe, ab 1834 in Nürnberg und ab 1838 in München. Einer der bedeutendsten Stahlstecher der ersten Generation in Deutschland.
Zuordnung
Ortsansichten Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte











