Franz Edmund Weirotter (Vorlage) „Zu Rom”
Architekturdarstellung -Werk
„Zu Rom"
Historische Künstlergraphik. Kupferstich, um 1850., nach Franz Edmund Weirotter. 15,1 x 10,6 cm (Darstellung ) / 38 x 25,7 cm (Blatt).
Mittig unterhalb der Darstellung betitelt, ferner links um "F.E. Weirotter del." und rechts "A.M. Scotti sculp." ergänzt. Drei Wanderer machen vor einem verfallenen Kirchenportal in Rom Pause.
Leichte Alterungsspuren, Blattrand gering fleckig. Verso oben Spuren vormaliger Montage. Stempel. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.
Künstler
Weirotter, Franz Edmund - (1733 Innsbruck - 1771 Wien). Österreichischer Landschaftsmaler und Radierer. Erlernte bereits als Jugendlicher das Malen und Kopieren von Gemälden. 1751-55 Studium an der Wiener Kunstakademie. 1759-63 in Paris und Bekanntschaft mit Johann Georg Wille, der ihn in der freien Natur zeichnen ließ. Aus den entstandenen Skizzen fertigte er Radierungen, bei denen er auf dokumentarische Treue zugunsten der Einbindung der Architektur in die Landschaft verzichtete. 1763?64 Arbeitsstipendium in Rom. Von Wille erhielt er Empfehlungsschreiben an Johann Joachim Winckelmann und Anton Raphael Mengs, die ihm den Kontakt zu den deutschen Künstlerkreisen verschafften.
1764?67 in Paris und Freundschaft mit Jacob Matthias Schmutzer. 1966 Berufung Weirotters als Professor des Landschaftszeichnens an der Wiener Akademie.
Zuordnung
Rom / Roma, Kirchenportal, Architektur


