Falkenburg „Ruinen der Falkenburg / Ruines de Falkenburg”

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Radierung, 1820
14,7 x 22 cm (Darstellung)
27 x 41,3 cm (Blatt)

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Werk


„Ruinen der Falkenburg / Ruines de Falkenburg"

Historische Ortsansicht. Radierung, 1820. Von Jacob Wilhelm Christian Roux. 14,7 x 22 cm (Darstellung ) / 27 x 41,3 cm (Blatt).

Mittig unterhalb der Darstellung "gez. u. gest. v. J. Roux". Darunter deutsch und französisch betitelt. Malerische Ansicht mit der Ruine der Falkenburg.

Blattränder leicht gebräunt. In der unteren rechten Ecke zwei kleine Wasserflecke. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Roux, Jacob Wilhelm Christian - (1771 Jena - 1831 Heidelberg). Auch Jakob Wilhelm Roux. Landschaftsmaler, Kupferstecher, Radierer und Kunstschriftsteller. Ab circa 1791 als Student der Mathematik an der Universität Jena erster Zeichenunterricht bei Christian Immanuel Gotthilf Oehme. Zeichnete 1797-1803 die Vorlagen für Justus Christian Loders "Tabulae anatomicae", wodurch er mit Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Justin Bertuch bekannt wurde. Studierte 1798, 1800-02 sowie 1807 Landschaftsmalerei u.a. bei Johann Christian Klengel in Dresden. Danach avancierte er in Jena und Weimar zum gefragten Porträtisten und Landschaftsradierer. 1813 Zeichenlehrer an der Universität Jena. Eine Rheinreise fand ihren künstlerischen Niederschlag im Radier-Zyklus "Malerische Ansichten des Rheins" (1820), der zu den Hauptwerken der Rheinromantik zu rechnen ist. Goethe vermittelte ihm 1818 eine Stelle als Zeichenlehrer der Prinzessinnen Marie und Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach und plante, ihn mit der Direktion einer neu zu gründenden Zeichenschule in Jena zu betrauen. Etwa zeitgleich trat er eine außerordentliche Professur für anatomische Zeichenkunst an der Universität Heidelberg an, wo er fortan als Illustrator, Porträtist und Publizist wirkte.

Zuordnung


Rhein (Fluss), Ortsansichten Rheinland-Pfalz

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