Braunschweig „Brunsviga. Braunschweig”
Ansicht -Werk
„Brunsviga. Braunschweig"
Historische Ortsansicht. Kupferstich, um 1740. Von Johann Georg Ringlin, nach Friedrich Bernhard Werner. 18,2 x 30,5 cm (Darstellung) / 23,8 x 38 cm (Blatt).
Innerhalb der Darstellung mittig oben in einer Kartusche betitelt sowie unterhalb um zweisprachige Legende 1-27 ergänzt. Ferner mit den Angaben links "F. B. Werner del." und "I. G. Ringlin sc" sowie rechts "Cum Pr. S. C. Maj" und "Mart. Engelbrecht excud. A. V." versehen. Oben mit "No. 70" nummeriert. Detailreiches Weichbild von Braunschweig mit Befestigungsanlage und der Oker sowie sämtlichen Kirchtürmen. Im Vordergrund mit Stillleben (Millitaria und Handel) und Personenstaffage.
Leichte Alterungsspuren, gering fleckig. Verso oben im Randbereich hinterlegt. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.
Künstler
Werner, Friedrich Bernhard - (1690 Kamenz / Niederschlesien - 1776 Breslau). Bedeutender Ansichtenzeichner und -stecher. Im Auftrag des Augsburger Kunstverlags Jeremias Wolffs Erben bereiste er ab 1720 große Teile Europas und fertigte Vorlagenzeichnungen für Kupferstiche an. 1744 wurde ihm von Friedrich dem Großen der Titel Königlich Preussischer Scenographicus verliehen. 1746 wurde Werner in Breslau Hofgeometer und Königlicher Scenographus und lebte dort bis zu seinem Tode. Von großer historischer Bedeutung ist seine fünfbändige Schlesische Topographie "Silesia in Compendio seu Topographia das ist Praesentatio und Beschreibung des Herzogthums Schlesiens" mit ca. 3000 Manuskriptseiten und mehr als 1400 lavierten Tuschzeichnungen.
Ringlin, Johann Georg - (um 1691 Augsburg - 1761 ebd.) Deutscher Kupferstecher. Ringlin war bei den Augsburger Verlagen M. Engelbrecht und J. A. Pfeffel sowie bei J. Fr. Probst und G. Rogg tätig.
Zuordnung
Stadtansichten Niedersachsen, Braunschweig












