Blankenburg (Harz) „Das Fürstl. Schloss zu Blanckenburg”
Gesamtansicht mit Schloss - StammbuchblattWerk
„Das Fürstl. Schloss zu Blanckenburg"
Historische Ortsansicht. Kupferstich, um 1819. Von Johann Carl Wiederhold. 7,6 x 13,1 cm (Darstellung) / 10,5 x 18,0 cm (Blatt).
Unterhalb der Darstellung mittig betitelt und rechts mit der Angabe "Göttingen bey Wiederhold" versehen. Verso mit handschriftlichem Brief, der auf den 19. März 1819 datiert ist. Die Universitätsstadt Göttingen gilt als Zentrum der Stammbuchkupfer, die zwischen 1785 bis 1835 einen festen Bestandteil des akademischen Lebens bildeten. Die Einzelblätter, meist kleinformatige Radierungen mit Darstellungen von Universitätsgebäuden, beliebten Ausflugszielen und Szenen des studentischen Lebens, boten auf der Rückseite Platz für eine persönliche Widmung von Kommilitonen und wurden als Loseblattsammlung im Schuber aufbewahrt. Der Buchbindermeister Johann Carl Wiederhold (1743-1826) ist einer der bekanntesten und produktivsten Verleger von Stammbuchkupfern, er beschäftigte mehrere Stecher, u.a. Johann Christian Eberlein (1778-1814), Heinrich Christoph Grape (1761-1834) und Christian Andreas Besemann (1760-1818). Neben Motiven aus Göttingen wurden auch romantische Ansichten anderer Orte in Deutschland zu Papier gebracht. Die hier hier vorliegende Ansicht zeigt Stadt und Schloss Blankenburg im Harz.
Blatt leicht gebräunt. In der oberen linken Ecke kleine Fehlstelle (Evt. durch Schädlinge). Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.
Künstler
Wiederhold, Johann Carl - (1743-1826), Verleger und Buchbinder in Göttingen.
Zuordnung
Stammbuchkupfer, Ortsansicht Sachsen-Anhalt, Landkreis Harz








