Blankenburg (Harz) „Der Regenstein”

Ansicht der Burgruine Regenstein - nach Adrian Ludwig Richter
Stahlstich, koloriert und eiweißgehöht, um 1850
10,4 x 15,5 cm (Darstellung)
14,6 x 22,3 cm (Blatt)

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Werk


„Der Regenstein"

Historische Ortsansicht. Stahlstich, koloriert und eiweißgehöht, um 1850., nach Adrian Ludwig Richter. 10,4 x 15,5 cm (Darstellung) / 14,6 x 22,3 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit den Künstlerangaben "Gez. v. L. Richter" unten links und "Gest. v. J. Hinchliff" unten rechts versehen. Romantische Ansicht der Feste und Burgruine Regenstein unweit von Blankenburg. Im Vordergrund sit ein lesender Schäfer mit seiner Herde und Hunden zu sehen.

Minimaler Abrieb und Rest früherer Montage an der oberen Blattkante. Kleine Fehlstelle am linken Rand. Leichte Knickspur in der linken oberen Ecke. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Richter, Adrian Ludwig - (1803 Dresden - 1884 Dresden). Bedeutender Maler, Zeichner und Grafiker der deutschen Romantik und des Biedermeier. Sohn des Zeichners und Kupferstechers Carl August Richter. Nach der Schulzeit begann er 1815 als Lehrling seines Vaters, studierte daneben an der Kunstakademie in Dresden. 1820/21 begleitete er den russischen Fürst Narischkin als Zeichner auf einer Reise nach Paris. 1823-26 reiste er nach Italien, wo er unter anderen mit Joseph Anton Koch und Julius Schnorr von Carolsfeld zusammentraf. Dies prägte seine idealistisch-harmonische Landschaftsauffassung. 1828-35 lehrte er an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, wo Gottfried Pulian zu seinen Schülern zählte. 1826 wurde er als Lehrer für Landschaftsmalerei an die Dresdner Kunstakademie berufen. Für die Reihe "Das malerische und romantische Deutschland" des Leipziger Verlegers Georg Wigand schuf er die Ansichten für die Bände zu Harz, Franken und Riesengebirge. In den späten 1830er Jahren begann er mit Holzschnitt-Illustrationen für Bücher, die ihn unter einem größeren Laienpublikum in Deutschland bekannt machten. Schließlich wurde er zum Professor für Landschaftsmalerei in Dresden ernannt. 1873 musste er aufgrund eines Augenleidens mit dem Malen aufhören und schied 1876 aus der Kunstakademie in Dresden aus.

Zuordnung


Ortsansichten Sachsen-Anhalt, Landkreis Harz, Harz

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