Baumannshöhle im Harz „Baumannshöhle am Harz”

Ansicht des Eingangs -
kolorierter Kupferstich, um 1820
7,4 x 12,7 cm (Darstellung)
10,5 x 16,8 cm (Blatt)

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Werk


„Baumannshöhle am Harz"

Historische Ortsansicht. kolorierter Kupferstich, um 1820. Von Johann Carl Wiederhold. 7,4 x 12,7 cm (Darstellung) / 10,5 x 16,8 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt und rechts mit der Angabe "Göttingen bey Wiederhold" versehen. Die Universitätsstadt Göttingen gilt als Zentrum der Stammbuchkupfer, die zwischen 1785 bis 1835 einen festen Bestandteil des akademischen Lebens bildeten. Die Einzelblätter, meist kleinformatige Radierungen mit Darstellungen von Universitätsgebäuden, beliebten Ausflugszielen und Szenen des studentischen Lebens, boten auf der Rückseite Platz für eine persönliche Widmung von Kommilitonen und wurden als Loseblattsammlung im Schuber aufbewahrt. Der Buchbindermeister Johann Carl Wiederhold (1743-1826) ist einer der bekanntesten und produktivsten Verleger von Stammbuchkupfern, er beschäftigte mehrere Stecher, u.a. Johann Christian Eberlein (1778-1814), Heinrich Christoph Grape (1761-1834) und Christian Andreas Besemann (1760-1818). Neben Motiven aus Göttingen wurden auch romantische Ansichten anderer Orte in Deutschland zu Papier gebracht. Hier ist der Eingang der sogenannten Baumannshöhle zu sehen. Diese zählt zu den ältesten Schauhöhlen Deutschlands.

Blatt leicht gebräunt. Kleiner brauner Fleck in der rechten oberen Ecke. Verso Reste früherer Montage. Insgesamt in einem gutem Erhaltungszustand.

Künstler


Wiederhold, Johann Carl - (1743-1826), Verleger und Buchbinder in Göttingen.

Zuordnung


Stammbuchkupfer, Ortsansicht Sachsen-Anhalt, Landkreis Harz

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