Aschach an der Donau „Der Berümbte Marckt Aschach”
Ansicht -Werk
„Der Berümbte Marckt Aschach"
Historische Ortsansicht. Kupferstich, um 1650. Von Matthäus Merian d. Ä.. 18,2 x 39 cm (Darstellung) / 32,2 x 41,7 cm (Blatt).
Aus: Merian, Matthäus : Topographia Provinciarum Austriacaru[m] Austriae Styriae/ Carinthiae, Carniolae/ Tyrolis etc. (Frankfurt am Main: 1649)
Mittig oben innerhalb der Darstellung in Spruchband betitelt, unten um Legende 1-13 ergänzt. Ansicht von Aschach an der Donau mit Schloss, Pfarrkirche und Rathaus.
Geringe Alterungsspuren, mit Bugfalte und original Buchfaltung. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.
Künstler
Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.
Zuordnung
Ortsansichten Österreich, Oberösterreich, Merian










